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Alles was bleibt

Kapitel 1

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Unser erstes Klassentreffen - 5 Jahre nach unserem Schulabschluss. Ich hatte nicht kommen wollen. Danny, meine beste Freundin von damals hatte mich dazu überredet. Sie wollte mich endlich mal wieder sehen. Aber jetzt konnte sie nicht kommen, weil ihre Kinder krank geworden waren. So saß ich mit einem Glas Cola in der Hand bei einem Grüppchen, dass sich angeregt unterhielt und ließ meinen Blick unauffällig durch den Raum gleiten. Viele waren gekommen, manche sahen noch fast genauso aus wie früher, andere hatten sich komplett verändert. Irgendwo hörte ich meine alte Klassenlehrerin laut lachen. Warum hatte Danny mir das nur angetan. Ich gehörte einfach nicht hierher. Ich war kein Teil von ihnen, nie einer gewesen, obwohl wir fast 5 Jahre zusammen in einer Klasse verbracht hatten. Ich nahm einen Schluck von meinem Glas und stellte es auf den Tisch. Als ich den Blick hob, blieb er an einer Person haften, die ich heute noch nicht gesehen hatte. Es machte den Anschein, dass sie gerade erst gekommen war, denn sie trug noch ihre Jacke und die Tasche hing an ihrer Schulter

Sie warf ihre langen braunen Haare zurück und setzte sich gleich an den ersten Tisch. Ich umklammerte immer noch mein Glas. Mein Herz stand still und schlug nicht mehr. Da war ich mir sicher, ich spürte es. Ich bekam keine Luft mehr, ich musste an dich frische Luft, ich . Schnell sprang ich auf und lief so langsam und unauffällig, wie mir nur möglich auf die große Glastür zu. Ich wusste, den Gang ein Stück entlang und dann links kam eine große Terasse. Ich trat durch die Tür in die Dunkelheit und meine Lungen füllten sich wieder mit Sauerstoff. Langsam trat ich an das Geländer. Wieso nur? Wieso brachte mich allein der Anblick dieser Frau so durcheinander? Anscheinend schlug mein Herz wieder, denn es raste in meiner Brust. Ich schloss kurz die Augen und versuchte mich an damals zu erinnern, damals in der Schule, als wir sie in der 9. Klasse als Referendarin bekamen in Deutsch und Musik. Ich liebte ihren Unterricht, von der ersten Sekunde an. Doch da war nie etwas zwischen uns gewesen

Nur ich mit meiner Schwärmerei, mit meinen Gefühlen, die mich damals fast umgebracht hätten. In ihrer Nähe war ich wie vereist gewesen, konnte kaum sprechen oder einen klaren Gedanken fassen. Und doch genoss ich ihre Nähe und suchte sie, sooft es einem Schüler möglich war. Ich versuchte sie zu beeindrucken mit meinen Arbeiten. Ich begann Geschichten zu schreiben, die sie dann mir zuliebe durchlass und kommentierte. Das war mein erbärmliches Leben gewesen, jemanden nah zu sein und zu beeindrucken, der nichts für mich empfand. Für den ich nicht mehr war als jeder andere Schüler. Und so ging sie auch. Sie verabschiedete sich in der Klasse und wünschte allen einen guten Start in den Beruf. Ich sah sie noch einmal kurz auf unserer Abschlussfeier und dann verschwand sie aus meinem Leben. Ich dachte für immer, aber da hatte ich mich wohl geirrt. Ich hörte, wie die Tür sich hinter mir öffnete und jemand ins Freie tat. Ich wusste nicht wieso, aber ich fühlte, dass sie es war