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Alles was bleibt

Kapitel 14

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Ja, dass wäre meine Rettung! Mit einem Funken Hoffnung nahm ich mein Handy und wähle mit Herzklopfen eine Nummer aus meinen Kontakten. Mit jeder Sekunde schwand mein Mut. War es das richtige, was ich hier gerade tat? Mein Puls beschleunigte mit jedem Freizeichen. Nein, ich sollte es lieber allein versuchen. Ich sollte auflegen. Es war sowieso eine schwachsinnige Idee und überhaupt . C: "Sam?" und da hörte ich schon ihre Stimme. Wie gelähmt saß ich auf der Parkbank und brachte keinen Ton heraus. C: "Sam?" rief sie erneut meinen Namen. Sie wusste, dass ich es war. Klar, denn schließlich sah sie meine Nummer. Ihre Stimme hallte noch immer in meinem Ohr. Dabei war es nur mein Name gewesen, den sie gerufen hatte. Aber so schön und melodisch hatte noch nie jemand meinen Namen genannt. Atme - sag etwas - bitte! Ich quälte ein "Hi!" über meine Lippen. Das war immerhin ein Anfang und mein Verstand kam langsam wieder in Bewegung. S: "Carol, ich . , also, . ich brauche dich

" Ich gab mir größte Mühe, meine Nervösität in meiner Stimme zu unterdrücken und doch zitterte sie leicht. HALT-STOP! Was redete ich da gerade wieder für einen Blödsinn? War sie überhaupt noch in der Leitung? S: "Carol?" fragte ich vorsichtshalber nach. C: "Ja?" S: "Ich meine, also, ich, was ich sagen wollte, ich brauche deine Hilfe. " Wenn sie mich bisher nicht für verrückt hielt, dann bestimmt jetzt. S: "Könntest du mir bitte helfen?" Hoffentlich klang ich nicht zu verzweifelt. C: "Wollen wir uns treffen und du erzählst mir ganz in Ruhe, was los ist?" Nein! S: "Ja. " C: "Wo bist du gerade?" S: "Im Stadtpark. Eigentlich in meiner Mittagspause. " Ich blickte auf meine Uhr - 15:25 Uhr. S: "Aber ich muss nochmal auf die Arbeit. Heute ist soviel los. " C: "Wie wäre es, wenn wir uns 17. 00 Uhr am großen Spielplatz im Park treffen?" S: "Ja, okay. " Ich war wirklich nicht zurechnungsfähig in ihrer Nähe. Selbst, wenn ich nur ihre Stimme hörte. Was würde sie nur von mir denken? Erst rief ich sie an, bettelte flehentlich um ihre Hilfe und dann, war ich so einsilbig. Ich wollte wirklich nicht unfreundlich klingen, aber ich bekam einfach nicht mehr Worte heraus. S: "Danke Carol. " flüsterte ich und wusste nicht, ob sie es überhaupt gehört hatte

C: "Dann bis später. " S: "Ja, bis dann. "C: "Und Sam,. "S: "Ja?" Ich hielt unbewusst die Luft an. C: "Wenn ich kann, helfe ich dir gern. "Nachdem sie aufgelegt hatte, atmete ich wieder aus. Ich spürte immer noch das laute Klopfen meines Herzens. Was hatte ich mir nur dabei gedacht, ausgerechnet sie anzurufen und um Hilfe zu bitten? Ausgerechnet den Menschen, den ich nicht mehr wiedersehen wollte und nach den ich mich doch so sehnte. Mein Leben war bereits schon einmal an diesen Gefühlen zerbrochen. Ich machte mich auf den Weg zurück ins Büro. Ich sollte diese alten Gefühle endlich verdrängen, vergessen. Es war Vergangenheit, alles. 5 Jahre lagen dazwischen. Ich musste mich zusammenreißen und professioneller werden. Sie war Deutschlehrerin, hatte bereits das Manuskript meines Buches und am Donnerstag musste alles fertig sein. Eigentlich hatte ich vorhin nichts Falsches zu ihr gesagt. Ich brauchte sie einfach und ahnte dabei noch nicht, wie sehr