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Alles was bleibt

Kapitel 2

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Ich hörte, wie die Tür sich hinter mir öffnete und jemand ins Freie tat. Ich wusste nicht wieso, aber ich fühlte, dass sie es war. Sie trat neben mich und für einen Moment schwiegen wir. "Du siehst gut aus. " sagte sie schließlich und blickte in die Dunkelheit hinaus. "Rauchen Sie noch?" fragte ich. Etwas sinnvolles fiel mir nicht ein. Ihre Anwesenheit begann schon wieder meinen Verstand zu vernebeln. Ihre Nähe machte mich noch immer nervös, auch wenn ich mir das nicht eingestehen wollte. Sie drehte sich zu mir und blickte mir einen Moment lang tief in die Augen: "Habe ich aufgegeben. " "Besser so. " murmelte ich, eher zu mir selbst, aber sie hatte es wohl gehört und ein Schmunzeln umspielte ihre Lippen, was mein Herz noch mehr in Aufruhr versetzte. "Deine Tasse habe ich immer noch. " Ich spürte wie meine Wangen rot wurden und hoffte, dass sie es in der Dunkelheit nicht sah. Ich wollte etwas sagen, aber ließ es dann lieber. Es schien alles soweit weg. Damals als sie die Schule verließ. Als wir alle die Schule verließen und unsere Wege gingen. Und ich versuchte zu vergessen, sie zu vergessen. Damals - ich hatte ihr extra eine Tasse als Abschiedsgeschenk gekauft, eine Tasse mit lustigem Gesicht, 3D-Nase und innen mit gedrucktem Spruch: "ALLER ANFANG IST SCHWER

" In die Tasse hatte ich einen Zettel gelegt mit einem Spruch von Antoine de Saint-Exupéry: "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. " Bis gerade eben wusste ich nicht einmal, ob sie mein Geschenk damals erhalten hatte. Ich musste es einem Lehrer geben, der es weiterleiten wollte. Ich konnte es kaum glauben, sie hatte die Tasse noch und wusste, dass sie von mir war. Sie kam einen Schritt auf mich zu. Leichte Panik ergriff mich. Ich musste mich sehr zusammenreißen um nicht die Flucht zu ergreifen. "Ich glaube, ich habe mich noch gar nicht dafür bedanken können. " Ich lachte nervös auf. "Lassen Sie es. Es ist doch schon 5 Jahre her. " Sie sah mir wieder so seltsam in die Augen. "Aber vergessen habe ich dich nicht. " Ich hielt mich krampfhaft am Geländer fest und wich ihrem Blick aus. Ich fühlte mich wie damals und doch war alles anders. Nie hätte ich damals mehr gewünscht als in ihrer Nähe zu sein und mit ihr zu sprechen. Aber jetzt -  das Gefühl war tiefer, intensiver, ich konnte keine Worte dafür finden. Sie stellte sich nah neben mich und blickte mit mir in die dunkle Nacht. Mein Herz klopfte immer schneller. "Verdammt, dass kann es doch nicht geben

" schoss es mir durch den Kopf. Warum war ich nicht in der Lage ein ganz normales Gespräch mit dieser Frau zu führen? Es war doch vorbei. Ich hatte sie doch vergessen und aus meinem Leben gestrichen. Sie war gegangen und nicht wieder gekommen - bis heute. Sie strich mit ihrem Finger über meinen Handrücken und ich bekam eine Gänsehaut. Das war die erste Berühung zwischen uns und ich spürte, wie ich versteinerte. Was machte sie mit mir? Da war immer noch dieses Schmunzeln in ihrem Gesicht. Spielte sie mit mir? Wollte sie mich nur testen? Ich konnte es nicht mehr aushalten und wollte nur noch weg. Als ich gerade davon stürmen wollte, stellte sich sich vor mich und schnitt mir den Weg ab. Dabei kamen wir uns so nah, dass unsere Gesichter sich beinahe berühren. Wir sprachen kein Wort. Sie beugte sich zu mir. Sekunden erschienen mir wie eine Ewigkeit und plötzlich spürte ich ihre Lippen auf meinen. Warm, sanft, weich. Sie machte mich verrückt. Ich fühlte ihre Hand auf meinem Rücken. Sie zog mich fest an sich. Oh man, sie war so heiß. Ich spürte, wie ich verglühte