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Alles was bleibt

Kapitel 25

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Bei den letzten Worten lächelte sie mich verschmitzt an. Mir wurde furchtbar heiß unter ihrem Blick. Warum konnte ich mit jedem anderen Menschen ganz normal umgehen, mit ihr aber nicht? Das war etwas, dass ich mir absolut nicht erklären konnte oder wollte. Wir betraten das Restaurant und bekamen einen schönen zweier Tisch im hinteren Bereich des Gastraumes. "Ich liebe diesen Italiener. " gestand sie mir, nachdem wir Platz genommen hatten. Ihre Worte nahmen mir einen kleinen Teil der Anspannung. Ich war froh, dass es ihr hier gefiel. Die Wände waren liebevoll bemalt und auch die Deko war typisch und trotzdem stilvoll. Das Licht war gedimmt und an jedem Tisch stand eine kleine Vase mit einer Rose. Der Kellner, ein Italiener mit dunklen Haaren, kleinen Bauchansatz und einem symphatischen Lächeln zündete uns die Kerze an. Ihre braunen Augen funkelnden beinahe Schwarz und ich musste schlucken. Da waren wieder diese seltsamen Gefühle, die sich in meinem ganzen Herzen bis in meinen Bauch ausbreiteten. Ihr Lächeln verzauberte mich. Am liebsten hätte ich sie einfach nur angeschaut, die ganze Zeit. Sie brach diesen intensiven Blickkontakt, der mich gefangen hielt, erst ab, als der Kellner wieder zu uns trat und die Speisekarten überreichte. Ich starrte hinein, aber konnte kein einziges Worte lesen. "Wissen die Signoras schon was sie trinken wollen?" hörte ich den Kellner fragen. "Sam?" Ich schaute angespannt auf. Hatte sie gerade etwas zu mir gesagt? Ich war mir sicher, dass in meinem Kopf gerade ein Störsender lief. "Wollen wir uns eine Flasche Wein zusammen bestellen?" fragte Carol mich. "Äh, ja, kön-nen wir machen. Ich, du, ich meine, wenn du einen aussuchen kannst. Ich kenne mich nicht so gut aus

" Ich stellte mich so unbeholfen an. Dass hasste ich, aber es ließ sich nicht umstellen. Da war nirgends ein Knopf, den ich hätte drücken können, um es zu ändern. Schützend hielt ich die Karte vor mich. So hatte ich das Gefühl mein Herz, dass viel schneller schlug als normal, ein wenig vor ihr abzuschirmen. Sie konnte es doch nicht hören, oder? "Ich glaube, ich werde das Saltimbocca alla Romana nehmen.  Hast du schon etwas gefunden?" Noch immer war es mir nicht möglich einen klaren Gedanken zu fassen. Ehe ich mich total blamieren würde, entschied ich mich für den einfachsten Weg. "Das werde ich auch mal ausprobieren. " Wieder grinste sie mich so an und ich fühlte mich wie eine Schokolade, die im Antlitz der Sonne zerschmolz. "Und das verträgst du alles?" Ich wusste genau, dass sie auf den Espresso von damals anspielte und spürte, wie die Hitze in mir aufstieg und meine Wangen glühten. "Ja. " mehr brachte ich nicht heraus. Sie bestellte noch eine Flasche Wasser mit zwei Gläsern dazu und wir reichten die Karten zurück. "Grazie Signoras. " zwinkerte uns der Kellner zu und ging. "Magst du Salbei?" wollte Carol von mir wissen. Ich wunderte mich über ihre seltsame Frage. "Wieso?" Sie musste lachen. Lachte sie über mich? "Du hast keine Ahnung was du bestellt hast, oder?" War ich so durchschaubar? "Naja, ich, ähm, also es klang so italienisch und ich dachte, wenn, ich, wenn du es bestellst, ist es bestimmt etwas Gutes. " Danke Gehirn - wirklich eine tolle sinnvolle Erklärung. Sah sie, wie rot meine Wangen waren? Ich betrachtete gebannt die weiße Tischdecke, als studierte ich eine Schatzkarte. "Sam, du bist einfach süß. " Hatte sie das wirklich gerade gesagt? Hatte sie gesagt, ich wäre süß? Mein Herz schlug so hart gegen meinen Brustkorb, dass ich meinte, es würde jeden Moment heraus springen

"Entschuldige, ich geh nur schnell auf die Toilette meine Hände waschen. " Ich konnte ihr gerade nicht in die Augen schauen. Total nervös sprang ich auf und stürzte Richtung Toiletten. Dabei hätte ich beinahe noch den Kellner umgerannt, der gerade die Getränke an unseren Tisch bringen wollte. Was war nur mit mir los? Warum brachte sie mich so um den Verstand? Ich kühlte meine glühenden Wangen mit kalten Wasser. Bestimmt hielt sie mich für einen Idioten. Halt - für einen süßen Idioten. Immerhin. Mein Herz flatterte bei diesen Gedanken. Kurz schloß ich die Augen. Ruhe bewahren - einatmen - ausatmen! Sollte ich zurück an den Tisch gehen - zu ihr? Den ganzen Abend mit ihr - es würde mich umbringen. Dessen war ich mir sicher. Aber einfach davon laufen, konnte ich auch nicht. Immerhin hatte ich sie ja eingeladen. Vielleicht könnte ich mich mit irgendeiner Ausrede früher von ihr verabschieden. Ja, dass würde ich machen. Mir würde schon irgendetwas einfallen. Als ich zurück ging, sah ich zwei Frauen an unserem Tisch stehen, die sich mit Carol unterhielten. Die Blonde hatte ihre Hand auf ihre Schulter gelegt und lachte gerade mit ihr über irgendetwas. Ich fühlte einen Stich in meinem Herzen. Eifersucht? Ich hatte keine Zeit mir darüber Gedanken zu machen. Auf jeden Fall war mein Vorhaben, die Flucht zu ergreifen, längst vergessen