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Alles was bleibt

Kapitel 28

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Es fühlte sich seltsam an, sie zu berühren und auch, dass sie die Berührung zuließ. Und tatsächlich schafften es noch ein paar Worte aus meinem Herzen über die Lippen: "Es tut mir leid. Bestimmt fehlt sie dir auch sehr. " Es war nur ein kurzer Moment von dieser Vertrautheit zwischen uns, der nicht von meiner übergroßen Nervosität ihr gegenüber getrübt wurde. Und ich spürte etwas anderes in meinem Herzen. Ein Gefühl von Zuneigung überflutete mich wie eine riesige Welle den Strand. Ein paar Sekunden, die mir wie eine Ewigkeit erschien, doch viel zu schnell vergingen. Sie legte ihre Hand auf meine und allein diese Berührung genügte, um mich wieder in die Sam zu verwandeln, die ich die ganze Zeit gewesen war. Unsicher zog ich meine Hand zurück. Sie drehte sich zu mir um und sah mich an. Dabei wurde mir heiß und kalt zugleich, denn ich war mir durchaus bewusst, wo wir uns gerade befanden. Ihr Blick glitt auf meine linke Schulter, auf die ich unbewusst meine rechte Hand gelegt hatte. "Hast du Schmerzen?" Sie klang besorgt und machte einen Schritt auf mich zu. "Ich, ich, . " Der Satz hing in meinem Kopf fest. Röte schoß mir in die Wangen. "Ich bin auf meinem Sofa eingeschlafen. " Sie lachte ein wenig amüsiert: "Soso. Komm setz dich mal. Ich schaue mir das mal an!" Sie deutete auf das Bett. Ich blickte sie ungläubig an. Auf ihr Bett? Wollte sie mich heute schon umbringen? Sanft, aber bestimmt schob sie mich hin. Ich musste unbedingt an etwas anderes denken. Sie stieg hinter mir auf das Bett. Kaum spürte ich ihre Hände auf meiner Schulter, spannte ich mich an. Ich starrte aus dem Fenster und fixierte einen Baum in der Ferne. "Hey, entspann dich Sam

Es ist alles okay. " hörte ich ihre Stimme ganz nah an meinem Ohr.   Ihre Hände, ihre Worte, ich konnte es nicht länger ertragen. Auch wenn ich äußerlich gefasst wirkte, versank mein Herz im Trommelwirbel. Ich sprang auf. "Ich, ich muss, ich muss gehen. " Und wieder einmal tat ich das, was ich am besten konnte. Ich lief davon. Ich hörte noch, wie Carol meinen Namen rief, aber ich musste hier weg. So schnell wie möglich zog ich meine Schuhe an und verließ ihre Wohnung. Unten an der Straße begann ich zu laufen, ich lief so schnell ich konnte, als ginge es um mein Leben. Vollkommen erschöpft ließ ich mich auf die Treppe vor meinem Wohnhaus sinken. Meine Lungen brannten und mein ganzer Körper pulsierte vor Anstrengung, aber dieses Gefühl, dass in mir wuchs, war ich nicht los geworden. Ich wollte weinen, aber fand nicht mehr die Kraft dazu. Es war alles so verfahren. Was wollte ich? Was durfte ich? Was wollte sie? Was könnte, würde, sollte? Als ich mich wieder etwas beruhigt hatte, stand ich auf und wollte ins Haus. Ich griff in meine Hosentasche und die Ernüchtertung traf mich mit voller Wucht. Meine Schlüssel, mein Handy, alles war in meiner Tasche, die in der Wohnung von Carol stand. So etwas konnte auch nur mir passieren. Da ich keine Lust hatte hier vor dem Haus die Nacht zu verbringen, entschloss ich mich widerwillig dazu, mich auf den Weg zu ihr zu machen. Es kostete mich große Überwindung bei ihr zu klingen. Noch vor einer halben Stunde war ich wie der größte Idiot aus ihrer Wohnung gestürmt und jetzt stand ich wieder vor ihrer Tür. Es fiel mir schwer ihr in die Augen zu schauen, als sie mir die Tür öffnete. Wie festgewachsen und mit hochrotem Kopf stand ich da und brachte  kein Wort mehr her. Sie griff nach meiner Hand und zog mich in die Wohnung. "Es tut mir leid. " stammelte ich mit zu bodengerichteten Blick

Da spürte ich, wie ihre Finger mein Kinn berührten und es anhob, so dass ich gezwungen war sie anzusehen. "Es tut mir wirklich leid. " wiederholte ich mich. "Sam, was ist nur mit dir los?" Ich konnte und wollte ihr nicht darauf antworten. "Ich, meine Schlüssel, also, ich hab meine Tasche bei dir vergessen. " versuchte ich ihrer Frage auszuwischen. "Ich lass dich aber um diese Uhrzeit nicht nach Hause laufen. Entweder ich fahr dich. " Sie machte eine kurze Pause und bei dem Gedanken durchfuhrt mich ein Schrecken. oder du übernachtest hier. " Ich sollte heute schon sterben. Ihr war eindeutig anzusehen, dass es keine dritte Möglichkeit für mich gab. "Okay, dann bleibe ich. " murmelte ich verlegen. "Okay, dann hole ich dir was zum Umziehen. Allerdings kann ich dir nur mein Bett anbieten, dass Sofa ist nicht empfehlenswert. " Mit diesen Worten verschwand sie aus dem Zimmer. Ich starrte ihr nach und versuchte die Beutung des Gesagten zu erfassen. Schon wieder? Ich mit ihr in einem Bett? In ihrem Bett? Mein Herz schlug immer schneller. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als ein Shirt in meinem Gesicht landete. "Hey, Sam. Ich rede mit dir oder träumst du schon?"Sie lachte dabei. "Komm, ich zeig dir das Bad. " Wieder nahm sie meine Hand und führte mich herum. Ich entschied mich für eine Dusche und als ich vollkommen frisch in das Shirt schlüpfte, dass sie mir gegeben hatte, musste ich mit Entsetzen feststellen, dass es mir geradeso über den  Po reichte.   Sofort wurde mir heiß und die Bilder von ihr im knappen Shirt oder beim Umziehen schossen mir in den Kopf, so dass ich das Gefühl hatte keine Luft mehr zu bekommen