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Alles was bleibt

Kapitel 29

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Sofort wurde mir heiß und die Bilder von ihr im knappen Shirt oder beim Umziehen schossen mir in den Kopf, so dass ich das Gefühl hatte keine Luft mehr zu bekommen. Ich trat aus dem Bad und lief barfuss den Flur entlang auf ihr Schlafzimmer zu. Ihre Nachttischlampe brannte. Sie saß bereits in ihrem Bett, trug ihre schwarz gerahmte Brille und las in einem Buch. Als sie aufblickte und mich kurz musterte, fühlte ich eine Gänsehaut. Sie sah so sexy aus. Im gleichen Moment gab ich mir eine Ohrfeige im Geiste. So wollte ich nicht von ihr denken. Ich zuckte kaum merklich zusammen, als sie meinen Namen rief. "Sam? Hat die Hose nicht gepaßt? Soll ich dir was anderes geben?" Augenblicklich spürte ich, wie mir die Hitze in die Wangen schoß. Hose? Welche Hose? "Ich, äh, also da, da war keine Hose. " stammelte ich und blickte an mir herunter auf meine nackten Beine. Erneut errötete unter ihrem Augen. Sie legte das Buch zur Seite. Aus dem Seitenwinkel erkannte ich, dass es mein Gedichteband war. Als sie die Decke zurück schlug, traf mich der Schlag. Ich musste sie ansehen, ich konnte nicht anders. Lange gebräunte Beine, die an einem blauen Satin Nachthemd mit Spagetti-Trägern endeten. Ein Hauch auf ihrem Körper. Der fließende Stoff ließ es zu, dass ich die Konturen ihrer kleinen Brüste genau erkennen konnte. Ich sah, wie sich ihre Brustwarzen durch den Satin drückten und der Sauerstoff erreichte nicht mehr mein Gehirn, weil ich aufgehört hatte zu atmen. Ihr Anblick raubte mir meinen kompletten Verstand. Ich konnte mich nicht abwenden, mein Herz schlug inzwischen schon in meinem Hals, in meinen Ohren rauschte es und ich machte hilflos einen Schritt zurück. Ich war froh, als ich die Kühle und Glätte der Schranktür hinter mir spürte, die mir Halt gab. Carol kam auf mich zu und öffnete die Tür des Kleiderschrankes direkt neben mir. Dabei kam sie mir so nah, dass ihr Duft mich einhüllte. Sie schloß die Tür wieder, blieb neben mir stehen und hielt mir eine Panty hin. Als ich danach griff, berührten sich kurz unsere Finger. Sie ließ die Hose nicht gleich nach. "Mich hätte es auch so nicht gestört

" grinste sie und ließ ihren Blick über meinen Körper vom Kopf bis zu den Beinen wandern. Ich wollte etwas sagen, aber kein Wort kam über meine Lippen, ich war wie erstarrt, wie versteinert. Was machte sie nur mit mir? Wieso hatte sie so eine Wirkung auf mich? "Du musst wieder atmen Sam. " sagte sie mit einem leicht amüsierten Klang in der Stimme und strich mit ihrem Finger über meine Wange. Unsere Blicke trafen sich. "Carol. " Mir versagte die Stimme. Sie war so wunderschön. Ihre braunen langen Haare rahmten ihr Gesicht und ich konnte mich nicht von ihren dunklen Augen abwenden. Alles, alles war vergessen. Meine Zündschnur hatte Feuer gefangen und brannte ab, ich konnte das Knistern hören. Sie kam mir so nahe, dass ich ihren Atem auf meiner Haut spürte. "Carol. " flüsterte ich. Es war mein letzter Hilferuf, bevor ich ihren Lippen gefährlich nahe kam. Ich wusste nicht, was passieren würde. Es war mir in diesem Moment auch egal. Eine innere Kraft gab mir einen kleinen Schubser und ich gab ihr einen Kuss auf den Mund. Nur ganz kurz hatten sich unsere Lippen berührt, aber es hatte sich so wahnsinnig gut angefühlt. Ihre Lippen waren weich und schmeckten nach mehr.   Dieser Gedanke erschreckte mich: "Oh Gott! Was hatte ich getan! Was würde sie jetzt über mich denken?" Angst machte sich in mir breit. Ich hatte sie geküsst. Ich hatte sie geküsst. Weg. Ich wollte nur noch weg. Beinahe panisch wand ich mich von ihr ab, aber im selben Moment griff Carol nach meiner Hand. Und obwohl mein Herz mir bis zum Hals schlug, hörte ich sie: "Sam! Lauf doch nicht schon wieder davon. " Und sanft zog sie mich zu sich. Ich hatte ihre Worte zwar vernommen, aber sie waren noch nicht ganz bis zu meinem Verstand vorgedrungen. Mit großen Augen sah ich sie an

Es waren nur Sekunden in denen unsere Blicke sich trafen und verbanden und doch erschien es mir wie eine Ewigkeit. Und dann geschah es. Sie kam näher und legte ihre Lippen auf meine. SIE KÜSSTE MICH. SIE - MICH! Mein Herz blieb stehen. Was sollte ich tun? Es war ein unglaubliches Gefühl. Ich erwiderte den Kuss. Es war so überwältigend, dass ich fast den Halt verlor, hätte Carol nicht meine Hüften gefasst.   Mein Verlangen erwachte, wurde übermächtig, wie eine züngelnde Flamme, die neue Nahrung erhält. Sie ließ kurz von mir ab, um mich zu Atem kommen zu lassen. Doch ich wollte sie. Ihre Lippen auf meinen und küsste sie erneut. Diesmal erwiderte sie meinen Kuss stürmischer. Ich spürte, wie sie ihren Körper an mich presste. Das machte mich wahnsinnig. Das Fieber war zurück gekehrt und setzte mich vollständig in Flammen. Ich hatte das Gefühl zur Verbrennen. Die Panty war mir längst aus der Hand und zu Boden gefallen, keiner hatte es bemerkt.   Carol berührte sanft meinen Hals mit ihren Lippen und hauchte einen Kuss neben den anderen, was mir eine Gänsehaut bescherte. Ich fühlte ihre Hand seitlich an meinem Oberschenkel, wie er langsam nach oben fuhr unter das Shirt. Ich konnte ein Zittern nicht unterdrücken. Meine Augen waren immer noch geschlossen. Was machte sie nur mit mit?  "Sam. " hörte ich ihre Stimme ganz nah an meinem Ohr: "Lass mich dein Espresso sein. " "Carol. " flüsterte ich atemlos. "Das bist du längst. "