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Alles was bleibt

Kapitel 35

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Ganz eng umschlungen standen wir da und sie schenkte mir dabei ein verträumtes Lächeln. "Warum ich?" flüsterte ich. "Warum jetzt?" murmelte ich in Gedanken und erwartete keine Antwort. "Seit ich dich an dem Abend des Klassentreffens wieder gesehen habe, gehst du mir nicht mehr aus dem Sinn. " hörte ich ihre Stimme, wie aus der Ferne. "Ich wollte dich unbedingt wiedersehen. Dann ergab sich alles von allein. Und jetzt bist du hier bei mir. " Ihr Lächeln verzauberte mich. Es war seltsam. Mein Herz schlug noch immer schneller, wenn ich in ihre Augen blickte, aber ich konnte den Moment genießen, ihre Nähe in mich aufnehmen ohne diese furchtbare Nervösität, die mich jedes Mal lähmend erfasst hatte. Es war für mich unerklärlich. Was hatte sie mit mir gemacht? "Wie wäre es mich Frühstück Sam?" fragte sie ohne mich einen Moment aus den Augen zu lassen. "Du meinst, was essen? Kaffee?" hakte ich etwas verwirrt nach. Sie drehte sich zu mir um und legte ihre Hände auf meine Hüfte. Sie beugte sich ganz lasziv zu mir und flüsterte verführerisch in mein Ohr: "Oder hast du auf etwas anderes Appetit?" Mein Herz schlug mir bis zum Hals. "Was zu essen wäre gut. " brachte ich gerade noch heraus. "Aber lieber Tee. " fügte ich schüchtern hinzu. Ich spürte ihre Hand an meiner Wange und sie ließ nicht zu, dass ich ihrem Blick auswich. "Du bist so süß! Weißt du das?" Ihre Worte klangen so liebevoll, so aufrichtig. Ich fühlte mich wohl bei ihr. Sie gab mir einen kurzen Kuss, zuerst auf meine Lippen und dann auf meine Stirn. Dabei schloss ich meine Augen und wünschte, dass der Moment nie wieder vorbei gehen würde

Als ich aus dem Bad kam, begegnete mir bereits ein köstlicher Duft nach frisch gebackenen Brötchen. Ich schlüpfte in meine Sachen und gesellte mich zu ihr in die Küche. Am Tisch stand bereits eine Kanne Tee, Marmelade, Honig und Butter. Die Brötchen leuchteten golden im Backofen. Sie hatte sich ihre Haare zu einem Schwanz zusammen gebunden, stand nur im kurzen Shirt begleitet am Küchenschrank und holte Tassen und Teller heraus. Allein der Anblick trieb mir die Röte in die Wangen und mir wurde schon wieder so unheimlich heiß. Ich trat an sie heran und nahm die Tassen, um sie an den Tisch zu stellen. Dann kam sie von hinten ganz nah an mich heran, ich spürte ihren Körper, der sich leicht an mich drückte, während sie die Teller hinstellte und sich dann wieder weg drehte, als wäre nichts gewesen. "Hast du später noch Lust auf einen Spaziergang?" fragte sie mich und blickte dabei aus dem Fenster. Ich folgte ihren Blick. Ein richtig schöner Sommertag, die Sonne schien und der Himmel strahlte in seinem schönsten Blau. "Ja, warum nicht. Ich habe nichts vor. " antwortete ich und sie erwiderte mein Lächeln. Es kam mir so unwirklich vor, hier mit ihr am Tisch sitzend, zu frühstücken, über Alltäglichkeiten zu plaudern, zu lachen. War es wirklich real oder wann würde ich aufwecken und merken, dass ich nur geträumt hatte? Ich spürte noch immer ihre Hände auf meiner Haut und ihre Lippen auf meinem Mund, fühlte die Wärme ihres Körpers an meinem und da waren ihre Arme, die mich festhielten. So unendlich viele Gefühle durchströmten meinen Körper und benebelten meine Sinne. "Sam!" Ich hatte meinen Namen gehört, bekam auch mit, dass sie mit mir sprach, aber verstand ihre Worte nicht. "Sorry, ich war gerade in Gedanken. Was hast du gesagt?" gestand ich etwas verlegen. "Das habe ich gemerkt. " lachte sie. "Du willst bestimmt nochmal nach Hause, bevor wir heute abend feiern gehen. " zwinkerte sie mir zu und griff nach ihrer Tasse. Oh nein, dass hatte ich ja ganz vergessen

"Ich kann dich später gern fahren. " Mein Herzschlag beschleunigte und mein Hals fühlte sich mit einem Mal furchtbar trocken an. "Alles okay?" fragte Carol besorgt. "Alles gut. " log ich und griff nach der Tasse, die allerdings bereits leer war. "Du bist eine schlechte Lügnerin, weisst du das. " sagte sie und goß mir Tee nach. "Du bist kreidebleich. Ist es so schlimm mit mir auszugehen - ein bisschen Tanzen, was Trinken, Spass zusammen haben?" Ich stellte die Tasse betroffen wieder zurück. Das sollte sie nicht denken. Aber wie sollte ich ihr erklären, was mir wirklich Angst machte? "Nein, ich bin gern mit dir zusammen. Ich war nur noch nie weg zum Tanzen. " gab ich zu und zwang mich zu einem Lächeln. Dieses Teilgeständnis sollte reichen, hoffte ich. Sie griff nach meiner Hand und schloss sie in ihre und hauchte einen Kuss. Es fühlte sich so ungewohnt an. Ich war mir sicher, dass ich mich immer noch mitten in einem Traum befand. Das alles konnte unmöglich wahr sein - unmöglich. "Wir können auch hier bleiben und es uns gemütlich machen zu zweit. " Carol küsste erneut meine Hand und ihre dunklen Augen musterten mich dabei eindringlich. "Nein, ich würde gern mit dir dahin. Es gibt für alles ein erstes Mal. " Was sagte ich da? Ich konnte es selbst nicht glauben. War ich das etwa? "Ich werde auch nicht von deiner Seite weichen. " Ihr Blick verschlug mir den Atem und ließ meinen Puls beschleunigen