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Can I save her?

Kapitel 34

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Nachdem Jason neben Selena endlich eingeschlafen ist, löst sie sich vorsichtig aus seinem Arm und steht dann auf. Die Papiere, die sie gestohlen hat, ließen ihr einfach keine Ruhe. Sie glaubt fest daran, dass darin irgendwas steht, was ihr helfen könnte. Sie geht leise zu ihrer Tasche, die sie vorhin auf den Boden fallen ließ, als sie die Wohnung betrat und ihm die Zunge in den Hals steckte. Die Agentin holt den Stapel aus ihrer Handtasche und setzt sich leise ins Wohnzimmer an den Tisch. Jedes Blatt schaut sie sich ganz genau an, damit sie auch ja nichts übersieht. Doch es waren alles bisher nur unnötige Rechnungen. Erst als der Morgen anbricht findet sie etwas nützliches. Darauf steht, dass Rufus Malpied die Schuhmacherei vor siebzehn Jahren verkaufte, der angegebene Grund, Schulden beim Verkäufer, doch ist das auch wirklich der wahre Grund? Selena glaubt es ja nicht. Vielleicht kam jemand gleich nachdem er Christy entführte dahinter, dass er sie dort versteckt hielt. Eins steht fest, sie muss dringend dorthin zurück, um nach irgendwelchen Hinweisen zu suchen! Sie schaut zu Jason, der tief und fest schläft, daraufhin steht sie auch schon auf, schlüpft in ihre Schuhe, holt einfach seinen Schlüssel mit und schleicht sich aus der Tür. Das Mafia Girl steigt noch in ihr Auto und bringt sich somit selbst in Gefahr. Ohne Scheinwerfer fährt sie in die Einfahrt ein und checkt nochmals nach, ob ihr ein Auto gefolgt ist. Das scheint nicht so zu sein, sie steigt mit der Waffe in ihrer Hand aus und bricht in die Schuhmacherei ein. Dann zieht sie noch ihre Taschenlampe raus und schaut sich um. Als sie weiter nach hinten läuft, entdeckt sie eine weitere Tür, die sie öffnet und den Lichtschalter anschaltet. Es sieht aus wie ein Keller, die Treppen geht sie ohne nachzudenken hinunter. Angst kommt in ihr hoch. Angst vor dem, was sie vielleicht finden könnte oder aber auch nicht finden könnte. Wieso sollte nach diesen ganzen Jahren hier unten noch ein Hinweis sein, der vielleicht auf ihre Schwester deutet? Nichts. Nur alte Regale mit alten, kaputten Schuhen und Regalen, an dessen Holz man auch schon sieht, dass es alt und am verrotten ist. Sie schaut sich genau um, überall, an den Wänden, Ecken, am Boden, in den Regalen, aber nichts. Aber sie ist kurz vor dem Aufgeben. Es ist siebzehn Jahre her, wieso sollte sie da noch etwas finden? Und dann fällt ihr auf einmal doch etwas auf, in einer Riele auf dem Boden an der Wand, mit einem kaputten, jedoch kleinen und kaum auffallenden Riss in der Wand liegt etwas. Ein Schnippsel? Sie geht in die Hocke, holt dieses Stück Papier, welches alt und verissen ist, in die Hände und dann füllen sich ihre Augen sofort mit Tränen, mit vielen, vielen Tränen. Es ist ein Bild worauf man das halbe Gesicht eines Kindes sieht, die Augen voller Angst und Leid. Auch wenn es nicht das ganze Gesicht ist, es ist Christy! Sie erkennt ihre Schwester als etwa 7-8 jähriges Mädchen

Ihr Atem wird lauter und schneller, es fühlt sich an als würde man ihr die Luft zuschnüren, ihr wird auf einmal eiskalt. Ein kalter Schauer läuft ihr über den Rücken und sie fürchtet sich plötzlich. Sie fürchtet sich plötzlich vor diesem Ort, vor der Dunkelheit umgeben, vor dem Geruch des alten Kellers. Sie steht blitzschnell auf und läuft panisch einige Schritte nach hinten, bis sie an ein Regal stoßt und einfach nur vor sich starrt. Einige Minuten braucht der sonst so furchtlose Unterboss, um sich zu beruhigen. Als es endlich so ist und sie ihr Atem wieder unter Kontrolle hat, dreht sie sich zur Seite und dann trifft sie auch schon den nächsten Schock. Ein alter Hausschuh eines kleinen Kindes, der ganz hinten im Regal liegt fällt ihr ins Auge. Es ist ein rosaner, völlig einzelner Hausschuh mit hell blauen Punkten von Glitzer umgeben. Christy! Der andere Hausschuh wurde damals ein Stückchen weiter vor dem Fenster, aus dem Christy gezogen wurde gefunden. Das wird ihr zu viel. Sie fängt an bitterlich zu weinen und kann sich nicht mehr beruhigen. ,, Nein. das kann nicht sein. Nein. das darf es nicht. Nein! Nein!", schreit sie völlig aufgebracht und rennt die Treppen hoch, dabei fällt ihre Taschenlampe zu Boden, die dann ausgeht. Ihre Fähigkeit geradeaus und richtig zu laufen, ist gerade nicht vorhanden, sie stoßt jeden Gegenstand, jedes leichte Möbelstück um, während sie nach draußen rennen will. In der Finsternis vor dem Haus angekommen, noch etwas weiter weg von ihrem Auto lässt Selena sich auf den Boden fallen und bricht nun vollkommen zusammen. Erst eine Weile danach konnte sie sich beruhigen und war in der Lage dazu nach Hause zu fahren. Es ist inzwischen schon acht Uhr am Morgen. Sie steigt völlig fertig aus und möchte gerade über die Straße laufen, da wird ihr etwas auf den Hinterkopf geschlagen und alles wird schwarz, ihr Körper fällt bewusstlos nach vorne. __________________________________ ,, Selena! Sel!", ruft Jason besorgt, der raus gerannt kommt und sich vor ihr auf den Boden kniet ,,- Selena!", er schlägt ihr mehrmals leicht gegen die Wange, bis sie langsam wieder zu Bewusstsein kommt ,,- Du meine Güte. Was ist passiert?", drückt ihren Kopf an sich und bemerkt dann das Blut an den Händen ist ,,- Du blutest ja. " Es ist inzwischen schon hell, wie lange war sie ohnmächtig? Sie antwortet nicht, sondern betastet nur ihre Taschen, um nachzusehen, ob das Bild noch da ist ,, Verficktes Arschloch!", knurrt sie, da es nicht mehr in ihrem Besitz ist. ,, Selena was ist passiert?", fragt er sauer, jedoch nur aus Sorge. ,, Lass uns bitte schnell reingehen Jason!", bittet sie ihn fast weinend. Er hilft ihr im Arm hoch und geht dann mit ihr rein in seine Wohnung

,, Geht's dir gut? Bist du sonst irgendwo verletzt?", hält ihr Gesicht in den Händen und gibt ihr einen Kuss auf die Wange. ,, Ich hab etwas ganz schlimmes gesehen Jason", sie fängt erneut an zu weinen. ,, Hey", holt sie fest in den Arm ,,- Egal was es war, du kannst es mir erzählen mein Engel" Selena muss etwas lächeln, weil sie es so schön findet, wie er sie gerade nannte. Sie drückt ihn an seiner Taille fest an sich und legt ihren Kopf an seine Brust ,, Ich hatte so eine Spur. Dieser Mann. Rufus Malpied, er war vor siebzehn Jahren der Besitzer einer alten Schuhmacherei und dort musste ich hin, einfach nur um nachzusehen, ob es einen Hinweis auf Christy gab, aber ich hätte nicht gedacht, dass ich tatsächlich was finden würde", schaut ihn weinend an. ,, Und was hast du. ",, Ein Bild, dass bewiesen hat, dass er Christy entführt hat. Sie war darauf so alt, wie als es passierte und ihr Blick. sie war so voller Leid und Furcht. ", schluchzte sie. ,, Ohgott das tut mir alles so leid. ", antwortet er mitleidig ,,- Du hättest da nicht alleine hingehen sollen, aber ich verstehe es. nur bitte mach das nie wieder. alleine einer Spur nachgehen. Bitte Selly versprich es mir. ",, Versprochen. ich liebe dich so sehr und bin so unfassbar glücklich dich kennengelernt zu haben baby!", knurrt sie am Ende, holt sein Gesicht in die Hände und fängt an ihn wild zu küssen. ,, Sicher. das du. das jetzt brauchst?", fragt er, da es ihr mit Sicherheit nicht besser geht. ,, Oh ja genau das!"So drückt sie ihn ins Liegen hinunter und setzt sich auf ihn, seine Hände streicheln ihren Po entlang. Er tut ihr so gut, auf körperliche und seelische Weise. ‘ Dieses Feuer, wo bei mir entfacht, wenn ich ihm so nahe bin, einfach unglaublich. Diese Lust, die er in mir vorher bringt, er zieht mich magnetisch an’ , denkt sie